Sonntag, 14. Juni 2026
um 16.00 Uhr
Konzertmuschel in der Trinkkuranlage, Bad Nauheim
Tallana Gabriel und Boris Rosenthal
Koscher Jazz
Der Name des neuen Programms der Jazzsängerin Tallana Gabriel kam nicht zufällig.
Die Berlinerin Tallana Gabriel studierte Jazz und zeitgenössische Musik an der New School University in New York.
Nach Abschluss ihres Studiums kehrte die Sängerin nach Berlin zurück, wo sie auf vielen Jazzbühnen ihr außergewöhnliches Talent vorstellen konnte, u. a mit der RIAS BIG BAND in der Berliner Philharmonie sowie im Haus der Kulturen der Welt.
Auch Mediengrößen wie Dieter Bohlen konnte Tallana als Finalistin beim Wettbewerb „Deutschland sucht den Superstar“ von sich überzeugen. Die Teilnahme mache Tallana mit einem noch breiteren Publikum bekannt. Tallanas Ausstrahlung brachte ihr auch mehrere internationale Engagements und Wettbewerbsteilnahmen als Plus-Size Model.
Begleitet wird sie vom Allroundmusiker Boris Rosenthal. Tallana gastierte auch zu den Benny Goodman Revivals von der Boris Rosenthal Big Band, die im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu einer jährlichen Tradition geworden sind.
Die beiden Künstler bieten ein Programm aus beliebten jüdischen, jiddischen, israelischen und russischen Superhits.
Auch alte amerikanische Jazz-Standards, die meistens von berühmten jüdischen Komponisten geschrieben wurden,
werden zum Programm gehören.
Die neuen, von Tallana Gabriel selbst geschriebene Songs werden dem Publikum ebenfalls vorgestellt.
Diese besondere Mischung zwischen den beiden Künstlern wird den Zuschauern die Köstlichkeiten der Geschichten und der Musik genüsslich servieren.
Eintritt frei – Spenden willkommen

Vortragsreihe Lokalgeschichte 2026
Vortrag von Dr. Thomas Schwab von der Arbeitsgemeinschaft Bad Nauheim
Die jüdischen Friedhöfe in Bad Nauheim
am 22. Oktober 2026
um 19.30 Uhr
Trinkkuranlage (Muschelsaal)
Ernst-Ludwig-Ring 1
61231 Bad Nauheim
Über die Geschichte und Besonderheiten der jüdischen Friedhöfe in Bad Nauheim
und über die Schicksale der auf den Friedhöfen bestatteten Nauheimer Juden
und die in Bad Nauheim verstorbenen Kurgäste
berichtet Dr. Thomas Schwab
in einem mit zahlreichen Bildern versehenen Vortrag.
Die jüdischen Friedhöfe werden in der Übersetzung aus dem Hebräischen auch „Haus der Ewigkeit“ genannt.
Mit Bezug zu seinem lebensbejahenden Charakter und der Messias-Erwartung
wird der jüdische Friedhof – nach einem jiddischen Ausdruck – auch „guter Ort“ genannt.
