Die sanierte Mikwe






Frühjahr 2017




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5. September 2014

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für Ihre großzügige Unterstützung bei der Sanierung der Synagoge mit einer kleinen Feier.

Dazu die Wetterauer Zeitung vom 06.09.2014:
















Unsere Köchin Larissa hat für die Gäste ein kleines leckeres Büffet vorbereitet.





BAULEISTUNGEN 2012 bis 2014


DACHSANIERUNG
Sanierung des Satteldachs über dem Längsbau der Synagoge


Öffnen der Dachhaut, Entsorgung der vorhandenen Schiefereindeckung
Reparatur der lokalen Holzschäden; statistische Ertüchtigung
Neueindeckung des Daches mit  Naturschiefer, sowie Erneuerung von Dachrinnen, Dachzubehör sowie Dachanschlüssen
Erneuerung des Blitzschutzes
Neuanstrich des Dachgesimses nach der Sanierung

Sanierung des Pultdachs über dem Kopfbau der Synagoge

·         Öffnen der Dachhaut, Entsorgung der vorhandenen Stehfalzdeckung
Reparatur der lokalen Holzschäden; Statische Ertüchtigung
Neueindeckung des Daches mit  Stehfalzdeckung, sowie Erneuerung von Dachrinnen und Dachzubehör sowie Dachanschlüssen
Ergänzung des Blitzschutzes
Erneuerung der Attikaabdeckung

 

FENSTERSANIERUNG
Sanierung von Holzfenstern und -türen

·         Sanierung der vorhandenen Fenster durch neue Fugenabdichtung und Anstrich
Verbesserung des Sicherheitsstandards der Türen
 Einbau einer Videosprachanlage
 Einbau elektrischer Türöffner

 

TREPPENSANIERUNG
Sanierung der Eingangstreppe

·         Erneuerung des Natursteinbelags der Treppe
Statische Ertüchtigung der Betonunterkonstruktion
Sanierung des Handlaufs
Instandsetzung der Balustraden


FASSADENSANIERUNG

·         Teilweise Putzausbesserungen und Sanierung von Rissen
 Reparatur der Fensterleibungen
 Sanierung Sockelbereich
 Neuanstrich der Fassadenbereiche gemäß Befunduntersuchung

 

BALKONSANIERUNG

·         Statische Ertüchtigung der Balkonkonstruktion
 Erneuerung des Balkonbelags und der Entwässerung


MIKWE
Sanierung des Ritualbades

·         Erneuerung der Sanitärobjekte und Fliesen
Wiederherstellung der Wasserzufuhr gemäß religiöser Vorschriften (Neue Regenwasserzufuhr vom Pultdach)
Überprüfung Tauchbecken, Regenwassertanks, Leitungsführung
Ergänzung der Elektroinstallation
Einbau einer Lüftungsanlage

 

RESTAURANT UND EINGANGSBEREICH FRIEDENSSTRASSE

·         Erneuerung des Bodenbelags
Neuanstrich der Wand- und Deckenflächen (auch in der Küche)

 

TREPPENHAUS

·         Erneuerung des Treppenbelags
Neuanstrich der Wand- und Deckenflächen




November 2013



Die Türen wurden wieder eingesetzt und erhalten eine neue Farbe (früher blau).



Die Arbeiten an der Mikwe gehen weiter. Das Tauchbad wurde abgedichtet und Heizungs- und Wasserrohre werden verlegt.


Oktober 2013

Wir danken dem Zentralrat der Juden in Deutschland
für den Zuschuss zu unseren Sanierungsmaßnahmen aus dem Ost-West-Fonds in Höhe von 30.000,-- Euro.


September 2013



Die Fassade ist fertig.



 Die letzen Arbeiten an der Treppe werden gemacht.
Die Eingangstüren werden vom Schreiner aufgearbeitet und wurden daher ausgebaut.


08.08.2013


Herr Rabbiner Meir Posen (London, Israel), ohne dessen fachmännischen Rat europaweit in den letzten Jahren so gut wie keine Mikwe eingerichtet wurde, besuchte unsere Synagoge und begutachtete die Mikwe mit Herrn Rabbiner Unger und Herrn Monik Mlynarski (Vorsitzender unserer Gemeinde). Mit seiner Hilfe werden die Planungen für die Sanierung der Mikwe abgeschlossen, damit möglichst bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.



Rabbiner Posen, Monik Mlynarski, Rabbiner Unger



05.07.2013



Der Kopfbau wurde eingerüstet.





Die Arbeiten an der Treppe ruhen bis die Malerarbeiten zu Ende sind.




Die Mikwe wurde entkernt.



Die Untersuchungen am Pultdach sind abgeschlossen.


05.06.2013


Bis Ende August sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. Vor Kurzem wurde der Kopfbau eingerüstet, um das Pultdach zu sanieren. Anschließend soll die Front neu gestrichen werden, genauso farbenfroh wie die anderen Seiten. Die blauen Türen bekommen einen bräunlichen Holzton.

Parallel dazu laufen die Arbeiten in der Mikwe. In dem Ritualbad wurde lange geforscht, um Rückschlüsse auf die bauzeitliche Gestaltung und den Wasserzulauf zu erhalten. Eine Mikwe muss mit natürlichem Wasser gespeist werden, entweder Regen-, Grund- oder Quellwasser. In der Bad Nauheimer Mikwe war es Regenwasser und wird auch weiter so sein.

Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überreichten am 05.06.2013 dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde Bad Nauheim den Fördervertrag für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von 30.000 Euro.

Möglich wird die Unterstützung durch das Unternehmen Lotto Hessen, das Erträge aus der "Glücksspirale" zur Verfügung stellt.

Die Gemeinde bedankt sich herzlich dafür.


Text: In Anlehnung an den Zeitungsartikel vom 06.06.2013 in der Wetterauer Zeitung von Petra Ihm-Fahle.


Foto: Petra Ihm-Fahle
von links nach rechts:
Mihail Finkelstein, Heike Bostick, Gerhard Schulz, Manfred de Vries, Armin Häuser, Gabriele Gillner und Monk Mlynarski


24.05.2013

Für den zweiten Bauabschnitt übergab Landrat Joachim Arnold einen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro an den Vorstand der Jüdischen Gemeinde Bad Nauheim.
Herzlichen Dank dafür!



von links nach rechts:
Manfred de Vries (Vorstand Jüdische Gemeinde), Monik Mlynarski (Vorsitzender Jüdische Gemeinde), Joachim Arnold (Landrat), Heike Bostick (Denkmalkonzept Bad Nauheim) und Mihail Finkelstein (Vorstand Jüdische Gemeinde)



23.04.2013


Aufgrund der langen Kälteperode verzögerte sich die Sanierung der Eingangstreppe.
Doch inzwischen wird daran weiter gearbeitet.

Die Arbeiten an der Mikwe haben begonnen. Dort wurden bereits alle Kacheln und sanitären Anlagen entfernt.

Als nächstes wird zunächst das Zinkdach des Eingangsbereichs untersucht und gegebenenfalls repariert bzw. erneuert. Danach folgt die Außenfassade des Eingangsbereichs, die inklusive des kleinen Balkons renoviert und gestrichen wird.



Bilder vom 19.10.2012



Die Schieferdachsanierung ist abgeschlossen und auch die Fassade des Längsbaus hat einen neuen Anstrich bekommen. Dabei wurde die ursprüngliche Farbgestaltung wiederhergestellt.






Die Sanierung der Eingangsfassade wird - wie geplant - im nächsten Jahr stattfinden.



Die noch für dieses Jahr geplante Erneuerung der Eingangstreppe verzögert sich, da bei den Arbeiten erheblich größere Mängel festgestellt wurden, als ursprünglich gedacht.





Bilder vom 03.08.2012


Die Eingangstreppe der Synagoge wird erneuert. Hier werden Schäden an der Betonkonstruktion repariert und die Treppe mit neuen Belägen und Handläufen versehen, die das Erscheinungsbild des Eingangskubus im schlichten Bauhaus-Stil unterstreichen sollen.


Ziel bei der Fassadensanierung ist es, möglichst die bauzeitliche Farbgebung wieder herzustellen, um die Architektursprache des Synagogenbaus wieder besser erkennbar zu machen, die sehr stark das Selbstverständnis und die Ausrichtung der Jüdischen Gemeinde der 1920er Jahre wiederspiegelt.


Bei der Sanierung des Daches muss die Schieferdeckung, die noch aus der Bauzeit stammt, erneuert werden, da der Schiefer nach über 80 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat.



Stand: Juli 2012

geplante Sanierungsmaßnahmen

Die Arbeiten zur Fassaden- und Dachsanierung werden in zwei Abschnitten 2012 und 2013 durchgeführt.

Die Baumaßnahmen 2012 beschäftigen sich dabei überwiegend mit dem Längsbau, in dem sich der eigentliche Synagogenraum befindet.

Zunächst wird mit der Sanierung des Daches begonnen. Die Schieferdeckung, die noch aus der Bauzeit stammt, muss erneuert werden, da der Schiefer nach über 80 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch kleinere Schäden an der Dachkonstruktion repariert, die durch kleinere Undichtigkeiten, vor allem im Bereich der Dachfenster und des Schornsteins, entstanden sind.

Das im Vorfeld der Sanierung erstellte statische Gutachten hat keine größeren Verformungen ergeben, so dass man weitgehend davon ausgehen kann, dass es an den Dachfüßen keine größere Schäden gibt. Genaueres kann aber erst nach Öffnen des Daches festgestellt werden.

Die Dachsanierung ist insofern besonders sensibel, da die Gewölbedecke des Synagogenraums als Putzschale an die Dachkonstruktion angehängt ist, so dass bei den Zimmer- und Dachdeckerarbeiten besonders darauf zu achten ist, dass dort keine Schäden durch die Sanierungsmaßnahmen entstehen.

Nach der Dachsanierung soll die eigentliche Fassadensanierung in Angriff genommen werden. Ziel dabei ist es, möglichst die bauzeitliche Farbgebung wieder herzustellen, um die Architektursprache des Synagogenbaus wieder besser erkennbar zu machen, die sehr stark das Selbstverständnis und die Ausrichtung der Jüdischen Gemeinde der 1920er Jahre wiederspiegelt.

Die ungeeignete und stark abblätternde Beschichtung auf den Lisenen (Mauerblenden) wird abgenommen und die Struktur der Scharrierung durch Ergänzung von Fehlstellen wieder stärker herausgearbeitet.

Ebenfalls 2012 wird die Eingangstreppe der Synagoge erneuert. Hier werden Schäden an der Betonkonstruktion repariert und die Treppe mit neuen Belägen und Handläufen versehen, die das Erscheinungsbild des Eingangskubus im schlichten Bauhaus-Stil unterstreichen sollen.

Die Sanierung der Eingangsfassade selbst, mit dem gestalterisch angefügten Balkon und dem Zink-Pultdach sind Teil der geplanten Maßnahmen für das Jahr 2013.

Zusätzlich zu den Maßnahmen am Gebäude soll auch die Mikwe renoviert werden. Dazu werden Installationen und Wandfliesen aus den 1960er Jahren ausgetauscht. Im Vordergrund steht jedoch, sie wieder gemäß der religiösen Vorschriften einzurichten, so dass sie von einem Rabbiner wieder als koscher eingestuft werden kann.

(Quelle: denkmalkonzept GmbH)


Die Kosten für die Sanierung liegen bei ca. 400.000 Euro. Inzwischen konnte ca. drei Viertel der Summe durch Sponsoren gesammelt werden.

Der Vorstand  und die Mitglieder der Jüdische Gemeinde Bad Nauheim bedanken sich herzlich bei den Geldgebern:


Stadt Bad Nauheim                                                  65.000 Euro
Landesamt für Denkmalpflege                                    60.000 Euro
Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Lotto Hessen     50.000 Euro
Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen    36.000 Euro
Stadt Friedberg                                                       30.000 Euro
Stadt Butzbach                                                        30.000 Euro
Sparkassen-Stiftungen                                              15.000 Euro
Energieversorger Ovag                                               7.500 Euro
Pitzer-Stiftung                                                          4.000 Euro
Wetteraukreis                                                          3.000 Euro            

Ein herzliches Dankeschön auch an Bernd Rohde, Bürgermeister a.D., für seine ehrenamtliche Tätigkeit als Projektleiter.